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21 Themen im Vergleich — Rubrik Social

Themenpaare im Vergleich

META EINIGT SICH, SNAP STEHT ALLEIN VOR GERICHT

VERANTWORTUNG

Ein Vergleich als gerechte Lösung

Die Anwältin der Klägerin K.D.B. spricht von einer gerechten Lösung und will Tech-Konzerne weiter zur Verantwortung ziehen. Meta verweist auf seine Zusagen gegenüber 52 Generalstaatsanwälten mit strengen Zeitlimits, Nachtsperre und ohne Benachrichtigungen während der Schulzeit und hofft, dass die Branche nachzieht.

MUSTERPROZESS

Autoplay und Endlos-Scrollen auf dem Prüfstand

Die 16-jährige S.J. aus Illinois und die 18-jährige K.D.B. aus Mississippi nutzten YouTube nach eigenen Angaben schon mit drei Jahren und machen Funktionen wie Autoplay und Endlos-Feeds für ihre Sucht verantwortlich. Weil der Fall als Musterverfahren ausgewählt wurde, könnte das Urteil gegen Snap Tausende ähnliche Klagen prägen.

AUSWEICHEN

Zuckerberg bleibt der Zeugenstand erspart

Die Bedingungen des Vergleichs bleiben vertraulich, laut Meta-Umfeld entschied der Konzern aus geschäftlichen Gründen. Wer vor dem Prozess zahlt, spart Anwaltskosten und mögliche Strafen und erspart Mark Zuckerberg und Instagram-Chef Adam Mosseri die erwartete Aussage vor der Jury.

REDDIT SCHLIESST DIE TÜR FÜR GÄSTE

ANONYM

Konto ja, Klarname nein

Für ein Reddit-Konto muss niemand seine Identität preisgeben, betont Chef Steve Huffman. Die Startseite und über Links oder Suchmaschinen geteilte Beiträge sollen ohne Login sichtbar bleiben, ein überarbeiteter Inkognitomodus und abschaltbare Personalisierung sollen unbeobachtetes Lesen weiter erlauben.

KALKÜL

Suchverkehr bricht weg, Umsatz wächst

Reddit verliert im Oktober im Schnitt über eine Million Suchverweise pro Woche und rechnet mit einem Rückgang der täglichen Nutzer im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Zugleich stieg der Quartalsumsatz um 53 Prozent auf 895 Millionen Dollar, getestet wird die Login-Pflicht zunächst in ausgewählten Märkten außerhalb der USA.

ABSCHOTTUNG

Mehr Tracking, weniger offenes Netz

Die Login-Pflicht reiht sich in eine Serie von Schritten ein: teure API, Login-Zwang für Old Reddit und gedrängte Wechsel in die App. Huffman nennt offen bessere Signale für Werbung und den Schutz des wertvollen Datenbestands als Gründe, Reddit wird damit für Besucher ohne Konto zunehmend zur geschlossenen Plattform.

KÜNASTS MEME-KLAGE GEHT NACH LUXEMBURG

VERANTWORTUNG

Suchen und Löschen soll Sache des Konzerns sein

Renate Künast will erreichen, dass Facebook alle sinngleichen Varianten eines erfundenen Zitats entfernt, ohne dass sie jede einzelne Adresse melden muss. Eine Privatperson könne keine 30 Leute einstellen, die weltweit nach Kopien suchen, sagt sie, den Unterlassungsanspruch hatte das OLG Frankfurt bereits bestätigt.

RECHTSFRAGEN

Sechs Fragen an den Europäischen Gerichtshof

Der Bundesgerichtshof will aus Luxemburg wissen, ob Meta datenschutzrechtlich voll verantwortlich ist und ob ein Netzwerk, das Inhalte per Algorithmus auswählt und empfiehlt, noch als neutraler Hosting-Dienst gilt. Geklärt werden soll auch, ob DSA und E-Commerce-Richtlinie eine manuelle Prüfung möglicherweise sinngleicher Posts verbieten.

ENDLOSSCHLEIFE

Elf Jahre Kampf und wieder kein Urteil

Künast wehrt sich seit 2015 gegen das falsche Türkisch-Zitat, das Verfahren gegen Meta läuft seit 2021 und wurde nun schon zum zweiten Mal ausgesetzt. Meta beharrt darauf, nur konkret benannte Beiträge löschen zu müssen, und Künast warnte schon bei Klageeinreichung, Betroffene von Hetze würden mit dem Problem allein gelassen.

META VERSCHIEBT SEINE CRAWLING-KLAUSEL

PROTEST

Kreative zwingen Meta zum Rückzieher

Nach einer Welle von Videos und Beiträgen von Fotografinnen, Creatorn und Verlagen hat Meta die neuen Geschäftsbedingungen vom 30. Oktober auf den 20. November verschoben. Das Wort „train“ ist aus der Liste der erlaubten Nutzungen verschwunden, die Daten sollen nur noch Werbe- und Business-Produkten dienen.

KLEINGEDRUCKTES

Neuer Termin, alte Erlaubnis

An der Kernregel ändert die Verschiebung nichts: Wer Facebook-Seiten oder Meta-Werbung nutzt, erlaubt dem Konzern weiterhin, verknüpfte Websites mit Bots und Testkonten auszulesen. Ob eine robots.txt-Sperre vertraglich zählt, bleibt offen, Beschwerden liegen inzwischen bei EU-Kommission und britischer Wettbewerbsbehörde.

ZWANG

Wer nicht zustimmt, muss Meta verlassen

Ein vertragliches Opt-out gibt es nicht, und „develop“ steht weiter im Text, was Verleger als Hintertür für KI-Entwicklung lesen. Der Schweizer Verlegerverband stellt sich hinter die Forderung des Weltverbands WAN-IFRA, die Klausel auszusetzen, für dessen Chef ist die Verschiebung zwar willkommen, löst aber kein einziges Problem.

INSTAGRAM TESTET VIDEOS BIS 90 MINUTEN

BÜHNE

Creator sollen ihr Publikum nicht mehr verlieren

Bisher empfiehlt Instagram Reels über drei Minuten nicht an neue Zuschauer, Podcaster und Comedians mussten ihre Fans deshalb anderswohin schicken. Mit dem neuen Format Features sollen lange Videos auf der Plattform bleiben, Produktchefin Tessa Lyons will Instagram zum besten Ort für soziale Unterhaltung machen, auch auf dem Fernseher.

TEST

Querformat, Ausschnitte als Reels, TV-App

Nach einem Probelauf in Brasilien öffnet Instagram das Querformat jetzt einer begrenzten Gruppe in den USA, je Video lassen sich bis zu acht kurze Ausschnitte als Reels verlinken. Instagram-Chef Adam Mosseri räumt ein, sich lange gegen längere Videos gesträubt zu haben, parallel startet die TV-App auf Apple TV.

GELD

Länger schauen, aber kaum mitverdienen

Anders als YouTube, das Partnern 55 Prozent der Werbeerlöse überlässt, zahlt Instagram Creatorn bislang nicht pro Abruf, ein Monetarisierungsmodell gibt es noch nicht. Mosseri selbst sagt, das kleine Bonusprogramm verbrenne mehr Geld als es einbringe, und mit IGTV ist ein ähnlicher Anlauf schon einmal eingestellt worden.

GENZ WILL AM 31. OKTOBER AUF DIE STRASSE

GEHÖR

Die Anliegen der Jungen ernst nehmen

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann betont das Recht junger Menschen, friedlich für ihre Zukunft zu demonstrieren, Parteichef Felix Banaszak warnt davor, vorab über Gewalt zu spekulieren. Der Generationenvertrag gehe nicht mehr auf, Mieten seien unbezahlbar, und der Staat melde sich bei 18-Jährigen nur mit Briefen zum Wehrdienst.

DISTANZ

Schülervertreter gehen auf Abstand

Die Initiative „GenZ regelt“ ruft für den kommenden Samstag in mehreren Städten zu Protesten auf, die Bundesschülerkonferenz unterstützt laut einer offiziellen Klarstellung aber keine davon. Sie solidarisiert sich nur mit dem Wunsch, friedlich für bessere Bildung einzutreten, Berlins Landesschülersprecherin fürchtet eine Vereinnahmung wie in Frankreich.

WARNUNG

Union und SPD fürchten Krawalle

Unions-Innenpolitiker Alexander Throm sieht die Gefahr, dass die in 23 Städten angekündigten Proteste von Linksextremen, Teilen des migrantischen Milieus und Kriminellen vereinnahmt werden. SPD-Kollege Sebastian Fiedler will genau prüfen lassen, wer im digitalen Raum die Lage anheizt, nachdem Jugendproteste in mehreren EU-Ländern eskaliert waren.

LÜTTICH WILL TIKTOK UND SNAPCHAT BEI KRAWALLEN SPERREN

ORDNUNG

Den Randalierern die Werkzeuge nehmen

Bürgermeister Willy Demeyer will Netzwerke bei neuen Ausschreitungen zeitweise abschalten, weil sich Beteiligte darüber in Echtzeit orten und verabreden. Die Anbieter Proximus und Orange halten eine Sperre für technisch machbar, allerdings nur auf Anordnung der Justiz.

RECHTSLAGE

Wer zu Gewalt aufruft, macht sich strafbar

Ein Aufruf zu Straftaten kann Erwachsene sechs Monate bis drei Jahre Haft kosten, auch in privaten Chatgruppen, erklärt ein Lütticher Anwalt. Plattformen haften nach dem Digital Services Act, wenn sie Risiken ignorieren oder auf Meldungen zu spät reagieren.

FREIHEIT

Die Digitalministerin lehnt ab

Vanessa Matz nennt eine Sperre einen Angriff auf Grundfreiheiten und verweist darauf, dass Frankreichs Staatsrat die TikTok-Abschaltung in Neukaledonien als unverhältnismäßig kippte. Statt einer ganzen Bevölkerung die Netzwerke zu nehmen, bestellt sie die Plattformen für den 3. November ein.

GRIECHENLAND VERBIETET SOCIAL MEDIA UNTER 15

SCHUTZ

Den Kindern ihre Kindheit zurückgeben

Digitalminister Papastergiou nennt das Verbot notwendig und verhältnismäßig, man könne nicht auf das perfekte EU-Gesetz warten. Die staatliche App Kids Wallet soll den Plattformen nur verraten, ob jemand älter als 15 ist, nicht einmal das Geburtsdatum.

STICHTAG

Ab Januar müssen Plattformen prüfen

Die Regel gilt ab 1. Januar 2027, Netzwerke müssen das Alter ihrer Nutzer kontrollieren. Frankreichs ähnliches Gesetz kippte der Verfassungsrat im August, auf EU-Ebene wird über den EU Kids Act mit einer Grenze bei 13 Jahren beraten.

ALLEINGANG

Ohne Opposition durchgedrückt

Nur die Regierungspartei Nea Dimokratia stimmte nach hitziger Debatte zu, die Sozialisten enthielten sich und wollten eine Grenze bei 13 Jahren. Fachleute bezweifeln, dass sich solche Verbote wirksam durchsetzen lassen.

KI-VIDEOS VERUNSICHERN DIE ZUSCHAUER

REGELN

Klare Kennzeichnung gefordert

91 Prozent der Befragten wollen eine Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten, 83 Prozent ein Verbot bestimmter Deepfakes. DLM-Chef Thorsten Schmiege sieht ein Warnsignal und verlangt wirksame Regeln, gerade für Nachrichten und Politik.

NUTZUNG

Bewegtbild bleibt Alltag

93 Prozent schauen täglich Videos, lineares Fernsehen bleibt mit 56 Prozent ein wichtiger Zugang, soziale Medien kommen auf 61 Prozent. Von den unter 30-Jährigen halten 45 Prozent Creator-Videos für eine wichtige Informationsquelle.

TÄUSCHUNG

Auch Selbstsichere tappen in die Falle

68 Prozent derer, die KI-Videos schon begegnet sind, hielten mindestens eines für echt, darunter viele, die sich beim Erkennen sicher fühlen. Typische Erkennungsmerkmale könnten mit dem technischen Fortschritt bald verschwinden.

META SOLL 25 MILLIARDEN DOLLAR ZAHLEN

VERANTWORTUNG

Ein Urteil für die Nutzer

Ein Richter in New Mexico befand, Facebook habe Nutzern eine Kontrolle über ihre Daten versprochen, die es nicht gab. Das Geld muss laut Landesverfassung in die Bildung fließen, Schulen hoffen auf Renovierungen.

BERUFUNG

Von 219 auf 25 Milliarden

Rechnerisch kam der Richter auf knapp 219,5 Milliarden Dollar, setzte die Strafe dann aber auf 25 Milliarden herab. Meta hält das Urteil für falsch und ist überzeugt, in der Berufung zu gewinnen.

TÄUSCHUNG

Ein Jahrzehnt der Irreführung

Das Gericht sieht ein systematisches Muster der Täuschung über mehr als zehn Jahre, die Geschworenen fanden fast 44 Millionen vorsätzliche Verstöße. Dennoch entspricht die Strafe nur rund 71 Tagen des operativen Cashflows von Meta.

WHATSAPP TESTET EINEN BROWSER FÜR ALLE LINKS

KOMFORT

Links öffnen, ohne den Chat zu verlassen

Künftig könnten sich alle Links direkt in WhatsApp öffnen statt im Standardbrowser. Wer das nicht will, soll per Schalter in den Einstellungen zurückwechseln können.

ENTWICKLUNG

Erst Hinweise in der Beta

Hinweise auf die Funktion fanden sich in einer iOS-Testversion. Für Beta-Tester ist sie noch nicht freigeschaltet, ein Starttermin fehlt.

KONTROLLE

Noch mehr Zeit innerhalb von Meta

Bislang öffnete WhatsApp nur bestimmte Business-Links intern. Ein eigener Browser für alle Links hält Nutzer noch länger in der App eines Konzerns.

BKA-MELDESTELLE ERHÄLT VIEL WENIGER HINWEISE

FOKUS

Meldestellen ordnen sich neu

Ein Grund für den Rückgang ist der Umbau von „Hessen gegen Hetze“. Die Stelle konzentriert sich nun auf Betroffene in Hessen statt auf Meldungen aus ganz Deutschland.

ZAHLEN

Von 11.427 auf 4.962

Im ersten Halbjahr 2026 gingen bei der Zentralen Meldestelle für strafbare Online-Inhalte knapp 5.000 Hinweise ein. Im Vorjahreszeitraum war es mehr als doppelt so viel.

KONSEQUENZEN

Der Meldestellen-Boom ist vorbei

Der Staat zieht Konsequenzen aus der Flut privater Meldungen. Weniger Hinweise heißen nicht unbedingt weniger Hass im Netz, sondern auch weniger Menschen, die ihn anzeigen.

META BÜNDELT ALLE LOGINS IN EINEM KONTO

EINFACHHEIT

Ein Zugang für alle Apps

Mit dem Meta Account sollen Facebook, Instagram, Messenger, Threads und Meta AI über eine Anmeldung laufen. Passkeys und Zwei-Faktor-Schutz gelten dann für alles zugleich.

UMSTELLUNG

Bestehende Verknüpfungen ziehen mit

Was schon in der Kontenübersicht verbunden war, wandert automatisch in das neue Konto. Der Wechsel kommt schrittweise, WhatsApp bleibt getrennt, solange man es nicht ausdrücklich verknüpft.

ABHÄNGIGKEIT

Ein Schlüssel für das ganze Imperium

Vom Feed bis zur KI-Brille hängt künftig alles an einem zentralen Zugang. Wer dort ausgesperrt oder gehackt wird, verliert auf einen Schlag mehr, und der Konzern bindet seine Nutzer noch enger.

AUSTRALIEN ZIEHT GEGEN FACEBOOK UND TIKTOK VOR GERICHT

DURCHGRIFF

Regierung macht beim Jugendschutz ernst

Kommunikationsministerin Anika Wells kündigt Klagen gegen große Plattformen an. Sie sollen das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige nicht ausreichend umgesetzt haben.

VERFAHREN

Aufsicht ermittelt seit März

Die Behörde eSafety prüft Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube. Das Gesetz verlangt von den Firmen angemessene Schritte gegen Konten von Minderjährigen.

LÜCKEN

Die Altersgrenze wirkt bisher löchrig

Seit Dezember 2025 gilt das Verbot, doch die Regierung wirft den Konzernen vor, es nicht konsequent durchzusetzen. Nun soll ein Gericht klären, ob sie genug gegen Kinderkonten getan haben.

EU MAHNT PLATTFORMEN NACH DEN KRAWALLEN IN FRANKREICH

VERANTWORTUNG

Gewaltaufrufe sollen nicht verstärkt werden

Die EU-Kommission ruft die Netzwerke auf, die Verbreitung von Aufrufen zur Gewalt rund um die Proteste in Frankreich einzudämmen. Sie verweist dabei auf die Pflichten der großen Plattformen.

ABWÄGUNG

Abschalten oder Regeln durchsetzen?

Ein früherer Premier in Paris will soziale Netzwerke bei Unruhen notfalls abschalten lassen. Brüssel verweist darauf, dass die Plattformen nach dem Digital Services Act bereits handeln müssen.

ZURÜCKHALTUNG

Vorerst bleibt es beim Appell

Hinweise auf ausländische Einflussoperationen bestätigt die Kommission nicht, ein formelles Verfahren kündigt sie ebenfalls nicht an. Weiter geht es zunächst nur mit Gesprächen mit der französischen Aufsicht Arcom.

WHATSAPP LÄSST GÄSTE OHNE KONTO TELEFONIEREN

OFFENHEIT

Ein Link genügt

Wer kein Konto hat, kann künftig kostenlos und ohne Zeitlimit im Browser an Sprach- und Videoanrufen teilnehmen. Installiert werden muss dafür nichts.

REGELN

Bis zu 32 Personen, Einlass per Freigabe

Gäste warten in einem virtuellen Vorraum, bis der Gastgeber sie hereinlässt. Später sollen auch Google Kalender und Outlook angebunden werden.

GRENZEN

Gäste bleiben Zaungäste

Eingeladene können jederzeit wieder aus dem Gespräch entfernt werden und haben nur eingeschränkte Funktionen. Die Teilnahme läuft zudem ausschließlich über den Browser.

YOUTUBE TESTET KI-ANTWORTEN IN DER SUCHE

HILFE

Antwort statt Videoliste

Ausgewählte Nutzer in den USA sehen bei offenen Fragen und Anleitungen eine KI-Antwort über den Suchergebnissen, inklusive passender Videostellen. Nachfragen sind direkt möglich.

TEST

Zunächst nur eine kleine Gruppe

Das Experiment läuft für angemeldete Nutzer, die auf Englisch suchen. Wer will, scrollt wie gewohnt zu den normalen Treffern.

VERDRÄNGUNG

Schlechte Nachricht für Creator

Wenn die Antwort schon oben steht, klicken weniger Menschen auf die eigentlichen Videos. Kreative fürchten um Reichweite und Einnahmen.

LINKEDIN FÜHRT DIGITALE VISITENKARTEN EIN

KONTAKT

Vom Treffen direkt ins Netzwerk

Nutzer gestalten eine persönliche Karte, legen sie in der Wallet des Handys ab und lassen sie nach einem Gespräch scannen. So soll aus Begegnungen schneller eine Verbindung werden.

ROLLOUT

Weltweit in den nächsten Monaten

Die Funktion kommt schrittweise in alle Märkte, einen genauen Termin nennt das Netzwerk nicht. Die Karte zeigt Foto, Rolle und einen QR-Code aus dem Profil.

NISCHE

Altes Prinzip im neuen Gewand

Profil-QR-Codes für Offline-Kontakte gab es schon 2018, durchgesetzt haben sie sich nie. Ob die neue Karte mehr ist als eine nette Ergänzung, muss sich erst zeigen.

CAPRI-SUN-VIDEO LÖST KAUFLAND-EKLAT AUS

EINSICHT

Die TikTokerin zeigt Reue

Die 21-Jährige sagt, sie habe mit provokanten Inhalten Aufmerksamkeit erzeugen wollen, die Wucht der Reaktionen habe sie nicht erwartet. Den Clip hat sie gelöscht.

REAKTION

Markt und Marke ziehen Konsequenzen

Kaufland nimmt die betroffenen Packungen aus dem Verkauf, der Hersteller verurteilt die Aktion. Rechtliche Schritte stehen im Raum.

GRENZE

Klicks auf Kosten anderer

Im Video öffnet die Frau mehrere Trinkpäckchen, trinkt daraus und stellt sie zurück ins Regal. Die Empörung über die Hygiene ist groß, der Fall zeigt, wie weit manche für Reichweite gehen.

LÄNDER WOLLEN STRAFEN FÜR GEFÄHRLICHE CHALLENGES

SCHUTZ

Bestraft werden sollen die Anstifter

Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wollen einen neuen Straftatbestand gegen das Verleiten Minderjähriger zur Selbstschädigung. Solche Mutproben seien nicht harmlos, betont die Justizministerin aus Schwerin.

BESCHLUSS

Der Bundesrat fordert den Bund auf

Die Länderkammer verlangt eine Änderung des Strafrechts zum Schutz Minderjähriger. In derselben Sitzung ging es auch um ein Recht auf Vergessenwerden nach einer Krebserkrankung.

LÜCKE

Bisher greift das Recht kaum

Strafbar ist es heute nur, wenn getäuscht, gedroht oder Zwang ausgeübt wird. Der Beschluss bindet den Bund nicht, und Algorithmen spülen solche Videos weiter in die Feeds.

META RUDERT BEI DER SCRAPING-KLAUSEL ZURÜCK

EINLENKEN

„Wir haben euch gehört“

Nach Kritik streicht Meta die Passage, die das Abgreifen von Webinhalten für KI-Training nahelegte. Die Bedingungen sollen nur noch für Werbe- und Business-Produkte gelten.

ÄNDERUNG

Der umstrittene Satz ist verschwunden

Die Formulierung, Meta dürfe Inhalte verlinkter Seiten zum Trainieren nutzen, steht nicht mehr in den kommerziellen Bedingungen. Fachleute hatten sie als Freibrief für News-Seiten gelesen.

ZWEIFEL

Juristen sehen weiter weite Rechte

Begriffe wie „entwickeln“ bleiben dehnbar, eine Klausel zur robots.txt fehlt. Die Regeln gelten ab 30. Oktober ohne Widerspruchsmöglichkeit, Verlegerverbände protestieren.

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