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21 Themen im Vergleich — Rubrik Filme

Themenpaare im Vergleich

BARON COHEN ENTSCHULDIGT SICH BEI KASACHSTAN

VERSÖHNUNG

„Bitte nehmt es nicht persönlich“

Zwanzig Jahre nach dem Kinohit bittet Sacha Baron Cohen die Menschen in Kasachstan erstmals öffentlich um Entschuldigung. Im Podcast Happy Sad Confused sagt er, er respektiere ihr Volk und ihre Kultur, und räumt ein, dass die frühe Beschwerde der kasachischen Botschaft durchaus berechtigt gewesen sei.

ZUFALLSWAHL

Erst Albanien, dann Moldau, dann Kasachstan

Die Figur entstand ursprünglich für die BBC und wechselte die Herkunft je nach zahlendem Sender, für HBO wählte Baron Cohen ein Land, über das kaum jemand etwas wusste. Kasachstan drohte 2005 noch mit Klage und machte 2020 Borats „Very nice!“ zum offiziellen Tourismusslogan.

SPÄT

Zwei Jahrzehnte nach dem Imageschaden

In der Mockumentary von 2006 spielte Baron Cohen einen vulgären, rassistischen Reporter aus Kasachstan und ließ ihn 2020 noch einmal auftreten. Kasachisch-stämmige Amerikaner hatten damals in einem offenen Brief beklagt, die Figur habe dem Ansehen ihres Landes irreparablen Schaden zugefügt.

PATRICK STEWART IST TOT

VERMÄCHTNIS

Die Welt verneigt sich vor Captain Picard

Ian McKellen nennt ihn den angesehensten und beliebtesten Schauspieler seiner Generation, William Shatner sagt, Picard habe für das Beste in uns gestanden. Die Royal Shakespeare Company würdigt ihn als Koloss von Bühne und Leinwand, sein letzter Auftritt als Professor X kommt im Dezember mit Avengers: Doomsday ins Kino.

LEBENSWEG

Von Mirfield über Shakespeare auf die Brücke der Enterprise

Stewart wuchs 1940 in West Yorkshire in ärmlichen Verhältnissen auf, spielte ab 1966 bei der Royal Shakespeare Company und wurde als Jean-Luc Picard international bekannt. Später folgte die Rolle als Charles Xavier in den X-Men-Filmen, Queen Elizabeth II. schlug ihn für seine Verdienste ums Drama zum Ritter.

ABSCHIED

Ein kurzer Kampf gegen die Demenz

Laut Erklärung seiner Familie starb der 86-Jährige in Los Angeles nach kurzer Krankheit mit Alzheimer und Lewy-Körperchen-Demenz. Schon seine Kindheit war von der Gewalt des Vaters gegen die Mutter geprägt, die Bühne nannte Stewart einst den sichereren Ort.

„BIERMANN“ KOMMT INS KINO

PORTRÄT

Mut, Wut und Eitelkeit in einem Film

Jens Meurer erzählt zum 90. Geburtstag des Liedermachers und zum 50. Jahrestag seiner Ausbürgerung fast neun Jahrzehnte Leben. Die Kritik staunt über die Menge an gesammeltem und gesichtetem Material und über einen Protagonisten, der seinen Mut ebenso zeigt wie seine Eitelkeit.

HOMMAGE

Chronologisch erzählt, eng an der Zeitgeschichte

Der 120 Minuten lange Dokumentarfilm folgt Biermanns Weg vom Hamburger Kind, dessen Vater in Auschwitz ermordet wurde, über die DDR bis zur Ausbürgerung 1976 und mischt neues Konzertmaterial mit Campino und den Toten Hosen hinein. Armin Mueller-Stahl ist einer der wenigen Zeitzeugen, die Zeit nach 1976 kommt eher knapp vor.

LEERSTELLE

Keine Gegenstimmen, viel Nähe zum Helden

Biermanns Frau Pamela schrieb am Film mit, koproduziert hat das Label, das die Rechte an seinen Liedern hält, kontroverse Stimmen fehlen weitgehend. Der Kritik bleibt deshalb der Verdacht, das Porträt sei auch Teil einer Marketingkampagne zum Jubiläum.

OTTINGERS „BLUTGRÄFIN“ KOMMT INS KINO

EXZESS

Ein lustvoller Vampirbummel durch Wien

Ulrike Ottinger verwirklicht mit „Die Blutgräfin“ ein Herzensprojekt aus den späten Neunzigern, Isabelle Huppert taucht als wiedererweckte Erzsébet Báthory durch eine Grotte ins heutige Wien auf. Die Kritik feiert den Film als Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Stadtgeschichte und zugleich als Festakt höherer Blödelei, mitgeschrieben von Elfriede Jelinek.

START

Am 29. Oktober in den deutschen Kinos

Die österreichisch-luxemburgisch-deutsche Horrorkomödie läuft knapp zwei Stunden, neben Huppert spielen Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger und Conchita Wurst als Zeremonienmeisterin. Die Rezension lobt die Ausstattung in Blutrot und Brokat, bedauert aber, dass das große Feuerwerk der Groteske ausbleibt.

STARRE

Bestechend schön, aber museal

Die Handlung diene nur als Vehikel, um kuriose Figuren durch die morbiden Ecken Wiens zu schicken, die Kalauer nutzten sich bei jeder Wiederholung weiter ab. Am Ende trage vor allem die opulente Ausstattung den Film, der so starr arrangiert sei, dass man ihn lieber gleich ins Museum stellen möchte.

STAR-TREK-DARSTELLER WALTER KOENIG IST TOT

ERBE

Optimismus, Humor und Nähe zu den Fans

Walter Koenig ist mit 90 Jahren in North Hollywood gestorben, im Beisein von Tochter und Nichte. Sein Management lobt, wie er Generationen mit Abenteuerlust inspirierte und auf unzähligen Conventions für die Fans da war, George Takei erinnert an fast sechs Jahrzehnte Freundschaft und Koenig als Trauzeugen.

KARRIERE

Der Navigator aus dem Ostblock

Als Pavel Chekov saß Koenig ab der zweiten Staffel als einziges Crewmitglied aus dem kommunistischen Block auf der Brücke der Enterprise, eine Figur für die Idee, dass rivalisierende Nationen zusammenarbeiten können. Er spielte die Rolle in sieben Kinofilmen, später in „Babylon 5“, und erhielt einen Stern auf dem Walk of Fame.

SCHATTEN

Stichwortgeber an Bord, Verluste im Leben

Die Rolle wurde einst mit Pilzkopf-Frisur für ein jüngeres Publikum erfunden, Koenig selbst beschrieb seine Aufgabe als Vorbereitung der Handlung, die Kirk, Spock und McCoy dann ausfüllten. Privat traf ihn 2010 der Suizid seines Sohnes Andrew, seine Frau Judy Levitt starb 2022.

DIE HOLMES-DOKU LEGT AN DER KINOKASSE ZU

PHÄNOMEN

Mehr Umsatz am zweiten Wochenende

Der Elizabeth-Holmes-Film von Nathan Fielder und Lance Oppenheim spielte 19,5 Millionen Dollar ein, 28 Prozent mehr als zum Start, der schon der beste eines Dokumentarfilms ohne Musik seit 20 Jahren war. Bei Produktionskosten von sieben Millionen Dollar stehen nun 45,1 Millionen in Nordamerika zu Buche.

VERGLEICH

„Clayface“ bleibt knapp vorn

DCs Body-Horror-Film „Clayface“ startete mit geschätzten 24 Millionen Dollar aus 3.458 Kinos an der Spitze, bei kolportierten Kosten von 44 Millionen. Die dreistündige Doku „You Can See Everything“ lief in 2.655 Sälen, legte um 25 Prozent zu und zählt schon zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen überhaupt.

TÄUSCHUNG

Holmes zieht auch den Regisseur in den Bann

Eine Verge-Reporterin, die vier Monate den Prozess verfolgte, erinnert daran, dass Holmes in einem Fall wegen Verschwörung und in drei Fällen wegen Betrugs verurteilt wurde und selbst auf A24 zuging. Im Film behaupte sie, nie gelogen zu haben, und Fielder lasse sich trotz erdrückender Beweislage dennoch von ihr vereinnahmen.

WAITITIS „KLARA AND THE SUN“ FÄLLT DURCH

LICHTBLICK

Jenna Ortega trägt den Film

Moviefone vergibt 70 von 100 Punkten und lobt vor allem Ortega, die der Androidin Klara albernen Charme verleiht und Gefühle findet, die das Drehbuch verfehlt. Waititi bringe Stil in die dystopische Welt, Amy Adams und Mia Tharia überzeugten ebenfalls.

KASSE

Ein Start unter einer Million Dollar

Die Ishiguro-Verfilmung lief in 880 US-Kinos an und kommt zum Start auf rund 725.000 Dollar, während „Clayface“ das Wochenende anführt. Auch die Kritik bleibt kühl, bei 55 Besprechungen liegt der Film mit Jenna Ortega und Amy Adams auf Rotten Tomatoes nur bei 23 Prozent.

KITSCH

Gefühlig, verschroben, ohne Aussage

Peter Bradshaw nennt Waititis Adaption ein manieriertes, sentimentales Durcheinander, das weder über künstliche Intelligenz noch über Liebe oder Trauer etwas Substanzielles sage. Der Humor zünde nicht, und die Schlusswendung wirke so konstruiert wie alles davor.

„WICKER“ KOMMT IN DIE US-KINOS

ZAUBER

Schräg, hölzern, wunderbar

Die LA Times lobt die derbe Fabel als publikumsfreundliches Volksmärchen mit zärtlichen Momenten. Olivia Colman balanciere sicher zwischen Komik und Pathos, Alexander Skarsgård lege mehr Seele in die Augen seines Korbmanns, als das Drehbuch hergibt.

START

Erst wenige Säle, dann mehr

Black Bear bringt den Sundance-Film am 23. Oktober in ausgewählte US-Kinos und weitet den Start am 30. Oktober aus. IndieWire vergibt ein B: eine kauzige Idee, die über ihre Prämisse hinaus nach Sinn sucht, getragen von zwei starken Hauptrollen.

HOHL

Zu viel Holz, zu wenig Feuer

Der Guardian nennt die Mischung aus derbem Humor, düsterer Fantasy und Romanze unausgegoren. Die Liebesgeschichte bekomme kaum Entwicklung, wenn die Tragödie kommt, fehle jede Bindung, der Film sehe gut aus, darunter sei aber nichts.

LUPIN KEHRT MIT TEIL 4 ZURÜCK

GLANZ

Größer und mutiger als je zuvor

Absolute Geeks vergibt 4,5 von 5 Punkten und lobt die bislang ambitionierteste Staffel mit einem großartigen Omar Sy. Dass Assane hinter Gittern sitzt, während sein Mythos draußen weiterlebt, gebe der Serie einen starken emotionalen Kern.

AUFTAKT

Ein Fremder stiehlt unter seinem Namen

Teil 4 setzt vier Jahre nach dem Finale ein: Kurz vor Assanes Entlassung tauchen in Paris Ankündigungen von Coups unter dem Namen Lupin auf, und der Verdacht fällt auf ihn. Die Serie wächst von fünf auf acht Folgen, Sy ist inzwischen Co-Showrunner.

LÜCKE

Drei Jahre Pause rächen sich

Collider lobt die Action, bemängelt aber, dass die Staffel die lange Pause seit Teil 3 kaum überbrückt. Wer die alten Folgen nicht frisch im Kopf hat, dürfte mit Figuren und Beziehungen kämpfen.

CLAYFACE SPALTET DIE KRITIK

LICHTBLICK

Der bisher beste DCU-Film

Filmstarts sieht im Horrorfilm über den entstellten Schauspieler Matt Hagen den stärksten Beitrag des neuen DC-Universums. Nach dem Flop von „Supergirl“ finde die Reihe im Kino damit zurück in die Spur.

KASSE

Solider Start, harte Konkurrenz

Prognosen sehen für das erste Wochenende 25 bis 30 Millionen Dollar, bei einem Budget von 40 Millionen. Die gefeierte Doku „You Can See Everything“ könnte dem Film aber Platz eins streitig machen.

HOHL

Ein Superheldenfilm ohne Held

Polygon nennt die Figuren flach und den Horror kaum gruselig, über weite Strecken sei der Film langweilig. Zudem komme er zu früh, solange der Batman des neuen Universums noch nicht etabliert ist.

„DER PERFEKTE URLAUB“ FEIERT WELTPREMIERE

WIEDERSEHEN

Die Stars sind zurück

In München feierte das Ensemble um Möhring, Fitz, Herfurth und M’Barek vor rund 2.000 Gästen die Fortsetzung von „Das perfekte Geheimnis“. Ab Donnerstag läuft der Film regulär in den Kinos.

ZWISCHENTÖNE

Schwung, der immer wieder bremst

Dagtekin schickt seine neurotischen Großstädter nach Mallorca. Der Gossip-Spaß wird laut Kritik aber oft vom Hang der Figuren zum Biederen ausgebremst.

VERRISS

Abgedroschene Witze

Einige Kritiker sind verärgert über die Fortsetzung. Sie bemängeln zu viel Länge und Pointen auf Kosten anderer.

NETFLIX VERDIENT MEHR, DIE AKTIE FÄLLT

WACHSTUM

Starkes drittes Quartal

Netflix steigert den Umsatz um zwölf Prozent auf fast 12,9 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn liegt über den Erwartungen.

AUSBLICK

Weniger als erhofft zum Jahresende

Die Umsatzprognose für das vierte Quartal liegt unter den Schätzungen der Analysten. Die Aktie verliert daraufhin nachbörslich deutlich.

BREMSSPUREN

Das Wachstum lässt nach

Netflix bleibt die Nummer eins beim Streaming, wächst aber langsamer. Das Werbegeschäft kommt weniger schnell voran, als der Konzern geplant hatte.

NINA HOSS FLIEHT IN „DIE ANDERE SEITE“

SCHAUSPIEL

Eine One-Woman-Show vor Felsmassiven

Nina Hoss trägt Mariko Minoguchis Drama fast allein. Die Kritik lobt ihr Spiel als Ärztin, die nach einer Seuche ausgestoßen wird.

STOFF

Eine Welt, in der Nähe gefährlich ist

Der Film erzählt von einer Gesellschaft, die vor einem Virus zurückweicht. Minoguchi verbindet Survival-Drama und Fragen nach Ausgrenzung.

ÜBERFRACHTET

Die Dystopie bleibt unscharf

Nicht alles an dem Zukunftsszenario ist zu Ende gedacht. Manche Kritiker finden das Drama zu überladen.

HOFER FILMTAGE STARTEN ZUM 60. MAL

TALENTSCHMIEDE

Wo Link, Wortmann und Dörrie entdeckt wurden

Das Festival gilt seit Jahrzehnten als Sprungbrett für junge Filmschaffende. Bis Sonntag laufen mehr als 130 Dokumentar- und Spielfilme.

AUFTAKT

Zwei Filme über Väter

Eröffnet wird mit einem Kurzfilm über eine aus dem Ruder laufende Gender-Reveal-Party und einem Langzeitprojekt über einen jungen Vollzeitvater. Beide stehen für das Jubiläumsprogramm.

GEDULD

Zehn Jahre für einen Eröffnungsfilm

Regisseur Alexander Conrads drehte Zoey und Ben über ein Jahrzehnt, Jahr für Jahr eine Episode. Er sagt selbst, er würde heute vieles anders machen.

NETFLIX TRENNT SICH VON FILMCHEF DAN LIN

NEUSTART

Peter Rice übernimmt vorerst

Der neue Content-Chef, ab 26. Oktober im Amt, führt das Filmteam, bis eine Nachfolge feststeht. Lin verantwortete unter anderem KPop Demon Hunters, den meistgesehenen Netflix-Film.

HINTERGRUND

Spannungen um Gerwigs Narnia

Nach dem Abbau von sechs Prozent der Belegschaft erfuhr Lin per Anruf von Co-Chef Ted Sarandos von seiner Entlassung. Berichtet wird auch von Spannungen mit Greta Gerwig.

KONFLIKT

Kurs gegen das Kino

Lin setzte auf mittlere Budgets und verzichtete auf Filmschaffende, die auf Kinostarts bestehen. Das sorgte für Konflikte mit prominenten Regisseuren.

QUINTA BRUNSON PLANT EINEN UNGEWÖHNLICHEN BETTY-BOOP-FILM

IDEE

Mehr als eine Comicfigur

Die Schöpferin von Abbott Elementary verspricht eine Geschichte, die niemand erwartet. Es gehe nicht nur um Betty, sondern um eine ganze Ära der Animation.

PARTNER

Mit den Fleischer Studios

Brunson entwickelt den Film und spielt selbst die Hauptrolle. Produziert wird mit den Rechteinhabern und ihrer eigenen Firma Fifth Chance Productions.

UNKLARHEIT

Viel Ankündigung, wenig Details

Das Projekt ist laut Brunson noch in Arbeit, Einzelheiten hielt sie zurück. Einen Starttermin oder weitere Besetzung gibt es nicht.

STREET FIGHTER GEWINNT DAS KINOWOCHENENDE

SIEG

31 Millionen zum Start

Die Videospielverfilmung startet in Nordamerika auf Platz eins und spielt 31 Millionen Dollar ein. Weltweit kommen gut 51 Millionen zusammen.

EINORDNUNG

Breiter Start in 3.575 Kinos

Der Film läuft in über 3.500 Sälen und liegt deutlich vor der Konkurrenz. Insgesamt setzen die US-Kinos am Wochenende rund 102 Millionen Dollar um.

DÄMPFER

Solide, aber kein Knaller

Für eine bekannte Spielemarke ist der Auftakt eher ordentlich als glänzend, die Konkurrenz ist schwach. Wie lange der Film trägt, zeigt erst das zweite Wochenende.

LOZNITSAS IMPERIUM SIEGT IN LONDON

PREIS

Bester Film beim 70. Festival

Sergei Loznitsas Archivfilm gewinnt den Hauptpreis des BFI London Film Festival. Die Jury lobt einen selten gesehenen Blick auf die Sowjetunion der frühen 70er.

PREISTRÄGER

Debüt aus Thailand ausgezeichnet

Den Preis für das beste Erstlingswerk erhält Sompot Chidgasornpongse für 9 Temples to Heaven. Der Dokumentarpreis geht an Concrete Land.

ZUMUTUNG

Fast drei Stunden Archiv

Der Siegerfilm dauert 175 Minuten und besteht aus Aufnahmen italienischer Kameraleute. Für ein breites Kinopublikum ist das schwere Kost.

WARSCHAU EHRT WHAT BELONGS TO OTHERS

ANERKENNUNG

Grand Prix für ein polnisches Drama

Grzegorz Dębowski gewinnt den Hauptpreis des 42. Warschauer Filmfestivals. Die Jury lobt präzises, feinfühliges Erzählen und starke Darstellerinnen.

INHALT

Eine Einbrecherin in fremdem Leben

Der Film erzählt von einer Diebin, die die Identität der Freundin eines Toten annimmt. Den Regiepreis erhält Cai Chengjie für Suzhou Quartet.

NISCHE

Große Preise, kleine Bühne

Viele Gewinnerfilme haben noch keinen Verleih in Deutschland. Ob sie hier ins Kino kommen, ist offen.

HOLMES-DOKU FEIERT EINEN REKORDSTART

ERFOLG

Zweitbester Doku-Start aller Zeiten

A24 steuert mit „You Can See Everything“ auf 12 bis 14 Millionen Dollar an 855 Spielstätten zu. Nur „Fahrenheit 9/11“ ist als Dokumentarfilm besser gestartet, viele Vorstellungen sind ausverkauft.

KRITIK

Bestnoten aus dem Feuilleton

Nathan Fielder und Lance Oppenheim begleiteten Elizabeth Holmes kurz vor dem Haftantritt, gedreht wurde über drei Jahre im Verborgenen. Die ersten Kritiken fallen nahezu einhellig glänzend aus.

ZWEIFEL

Wo endet der Film, wo beginnt die Inszenierung?

Der Film wirkt wie zwei zusammengesetzte Werke, die zweite Hälfte ist stark experimentell. Er verwischt Realität und Fiktion, obwohl die Wahrheit über den Betrug gar nicht so mehrdeutig sei.

KLARA UND DIE SONNE ENTTÄUSCHT DIE KRITIK

LICHTBLICK

Ortega trägt das Märchen

Starke Darsteller und fantasievolle Bilder machen Waititis Ishiguro-Verfilmung zu einem einnehmenden Märchen. Jenna Ortega überzeugt als künstliche Freundin Klara.

PREMIERE

Weltpremiere beim London Film Festival

Die Adaption des für den Booker nominierten Romans hatte in London Premiere, Ortega war vor Ort. In Großbritannien startet der Film am 23. Oktober.

VERRISS

Seltsam flach und unentschlossen

Der Film liefere auf keiner Ebene, was er verspricht, und finde keinen Ton zwischen Kinder- und Erwachsenenkino. Mehrere große Zeitungen vergaben nur einen Stern.

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